Wer eine Klimaanlage für zuhause sucht, landet schnell bei dieser Frage. Monoblock-Geräte sind günstig und sofort einsatzbereit. Split-Klimaanlagen kosten mehr, leisten aber deutlich mehr. Was passt zu Ihnen?
Die kurze Antwort
Für Räume, die Sie regelmäßig kühlen möchten, ist eine Split-Klimaanlage die bessere Wahl. Ein Monoblock eignet sich nur für gelegentliche Nutzung oder als Übergangslösung.
So unterscheiden sich die Geräte
| Split-Klimaanlage | Monoblock mit Schlauch | |
|---|---|---|
| Lautstärke im Raum | ca. 19–30 dB(A) | ca. 50–65 dB(A) |
| Effizienz | hoch, Klasse A++ und besser | mäßig, meist Klasse A |
| Kühlleistung | 2,6 bis 7 kW | meist 2 bis 3,5 kW |
| Montage | Fachbetrieb nötig | keine |
| Heizfunktion | meist ja, als Wärmepumpe | selten |
| Anschaffung | höher | niedriger |
Warum der Monoblock weniger kühlt
Ein Monoblock bläst warme Luft durch einen Schlauch nach draußen. Dadurch entsteht im Raum ein leichter Unterdruck. Warme Außenluft strömt durch Türen und Fensterspalten nach. Ein Teil der Kühlleistung geht so wieder verloren.
Bei der Split-Klimaanlage gibt es dieses Problem nicht. Die Wärme wandert über das Kältemittel nach draußen. Es wird keine Raumluft abgesaugt.
Der Mittelweg: mobile Split-Klimaanlage
Sie dürfen nicht bohren? Dann gibt es zwei Wege: eine mobile Split-Klimaanlage mit Außenteil auf dem Balkon oder ein klassisches mobiles Klimagerät. Beide funktionieren ohne Kernbohrung.
Fazit
Für Schlafzimmer, Homeoffice und Dachgeschoss lohnt sich die Split-Klimaanlage fast immer. Sie ist leiser, sparsamer und hält viele Jahre.