Die richtige Kühlleistung entscheidet, ob eine Klimaanlage gut arbeitet. Ist sie zu klein, wird der Raum nie richtig kühl. Ist sie zu groß, kostet sie unnötig Geld.
BTU und kW: Was ist der Unterschied?
BTU steht für British Thermal Unit. In Deutschland rechnet man meist in Kilowatt. Die Umrechnung ist einfach: 1 kW entspricht etwa 3.412 BTU pro Stunde. Ein Gerät mit 12.000 BTU hat also rund 3,5 kW.
Die Faustregel
In einem normalen Zimmer mit 2,50 m Deckenhöhe rechnen Sie etwa 100 Watt Kühlleistung pro m².
| Raumgröße | Kühlleistung | BTU |
|---|---|---|
| 15 m² | 1,5–2,0 kW | 5.000–7.000 |
| 20 m² | 2,0–2,6 kW | 7.000–9.000 |
| 30 m² | 3,0–3,5 kW | 10.000–12.000 |
| 40 m² | 4,0–5,3 kW | 14.000–18.000 |
| 60 m² | 6,0–7,0 kW | 20.000–24.000 |
Diese Faktoren erhöhen den Bedarf
- Dachgeschoss: etwa +35 %
- Große Fenster oder Südseite: etwa +20 %
- Altbau ohne Dämmung: etwa +20 %
- Jede Person im Raum: etwa +120 Watt
- Computer, Fernseher, Herd: +150 bis +600 Watt
Ein gut gedämmter Neubau braucht dagegen rund 15 % weniger.
Beispielrechnung
Schlafzimmer im Dachgeschoss, 18 m², zwei Personen: 18 × 100 W = 1.800 W. Plus 35 % fürs Dach ergibt 2.430 W. Plus 240 W für zwei Personen ergibt rund 2,7 kW. Das passende Gerät hat also 3,5 kW bzw. 12.000 BTU.
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